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 Ressourcen-Aktivierungs-System 
 

Wirksamkeit

Die Wirksamkeit der Ressourcen-Aktivierungs-Module "Sexuelle Wünsche" und "Mehr Lust" wurde in mehreren wissenschaftlichen Studien überprüft und belegt:

1. Studie: Wirksamkeit des Moduls "Sexuelle Wünsche" zur Verbesserung der sexuellen Zufriedenheit

In der ersten Studie, an der 111 Männer und Frauen teilnahmen, die in ihrer Partnerschaft im sexuellen Bereich nicht zufrieden waren, wurde die Wirksamkeit des Moduls "Sexuelle Wünsche" zur Verbesserung der sexuellen Zufriedenheit untersucht. Es zeigte sich eine sehr hohe Wirksamkeit des Verfahrens:

  • 65% der Männer und 68% der Frauen fanden das Ressourcen-Aktivierungs-Modul nützlich für ihr Sexualleben, was sich in einer Verbesserung ihrer sexuellen Zufriedenheit zeigte.
  • Sowohl Männer als auch Frauen berichteten, die sexuellen Wünsche ihres Partners durch das Modul besser kennengelernt zu haben.

Desweiteren zeigte sich eine verbesserte Kommunikation der Partner über Sex. Besonders gute Effekte ergaben sich dabei in Bezug auf die Kommunikation über sexuelle Wünsche bei Frauen:

  • Die Frauen berichteten, ihre sexuellen Wünsche nach Durchführung des Moduls offener mitzuteilen als vorher.
  • Letzteres bestätigen die Daten der Männer: Die Männer berichteten, dass ihre Partnerinnen generell offener über Sex mit ihnen redeten und insbesondere ihre sexuellen Wünsche offener mitteilten als vor Durchführung des Moduls.
  • Männer gaben an, dass ihre Partnerinnen nach Durchführung des Moduls häufiger als vorher zeigten, wenn sie Lust auf Sex hatten.

2. Studie: Wirksamkeit des Moduls "Sexuelle Wünsche" zur Verbesserung der sexuellen Zufriedenheit und der Kommunikation über Sex

In einer weiteren Studie ging es darum, die Wirksamkeit des Moduls "Sexuelle Wünsche" und dessen Wirkung auf die Kommunikation über Sex zu untersuchen. An der Studie nahmen 297 sexuell unzufriedene Männer und Frauen teil. Sechs Wochen später zeigt sich eine sehr hohe Wirksamkeit dieser wenig aufwändigen Maßnahme in mehrfacher Hinsicht:

  • Bei Männern wie auch bei Frauen zeigte sich eine bedeutsame Verbesserung der sexuellen Zufriedenheit. 63% der Männer und 66% der Frauen berichteten über eine deutlich gesteigerte sexuelle Zufriedenheit.
  • Männer und Frauen fühlten sich nach Durchführung des Moduls von Ihren Partnern auf sexuellem Gebiet bedeutsam besser verstanden.
  • Männer und Frauen lernten durch das Modul die sexuellen Wünsche Ihrer Partner bedeutsam besser kennen, was auch die Partner bestätigten.

Auch die Kommunikation über Sex verbesserte sich deutlich:

  • Männer und Frauen teilten nach Durchführung des Moduls ihre sexuellen Wünsche bedeutsam offener mit, was die Partner auch bestätigten.
  • Männer gaben an, dass ihre Partnerinnen nach Durchführung des Moduls bedeutsam häufiger zeigten, wenn sie Lust auf Sex hatten.

3. Studie: Wirksamkeit einer Kombination der Module "Sexuelle Wünsche" und "Mehr Lust" zur Steigerung der Lust auf Sex, wenn einer der Partner oder beide Partner wenig oder keine Lust auf Sex haben

In einer dritten Studie wurde untersucht, wie wirksam die Kombination der Ressourcen-Aktivierungs-Module "Sexuelle Wünsche" und "Mehr Lust" zur Steigerung der Lust auf Sex ist. Dabei wurde eine Gruppe von Männern und Frauen, die die beiden Module durchgeführt hatten, mit einer Kontrollgruppe von Männern und Frauen verglichen, die die Module nicht durchgeführt hatten. An der Studie nahmen 60 Männer und Frauen teil, in deren Partnerschaft mindestens einer der Partner wenig oder keine Lust auf Sex hatte und die mit dieser Verteilung der Lust unzufrieden waren.

  • Bei Männern und Frauen erhöhte sich durch das Bearbeiten der Ressourcen-Aktivierungs-Module "Sexuelle Wünsche" und "Mehr Lust" im Untersuchungszeitraum von sechs Wochen die mittlere Häufigkeit von Sex auf mehr als das Doppelte.
  • In der unbehandelten Kontrollgruppe ergab sich im gleichen Zeitraum dagegen keine Veränderung der Häufigkeit von Sex.
  • Die Zufriedenheit mit der Häufigkeit von Sex in der eigenen Partnerschaft verbesserte sich bei 73% der behandelten Männer und bei 83% der behandelten Frauen deutlich,
  • während es in der unbehandelten Kontrollgruppe bei keinem (0%) der Männer und bei nur 7% der Frauen zu einer Verbesserung kam.


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